Dienstag, 25. April 2006

Zitat des Abends

Vergeßt beim Frühjahrsputz die Gehirnwäsche nicht!

Tom Liwa in seinem heutigen Rundbrief

Montag, 24. April 2006

Welcome to the club of 27

Nachtrag. Wenn Marion la Marché Janis Joplin richtig zitiert, dann war Jim Morrison eine Niete im Bett. Seine Kollegen sind jedenfalls keine Nieten auf der Bühne. Die Ex-Doors Ray Manzarek und Robby Krieger haben sich mit dem "The-Cult"-Sänger Ian Astbury zusammengetan und touren unter dem Titel "Riders on the storm -- performing the music of The Doors". So auch die Jahrhunderthalle am Ostermontag. Manzareks Orgel klingt wie 1970, und er läßt keinen Zweifel daran aufkommen, wem wir den kompositorischen Teil der Doors-Stücke verdanken: Manzarek/Krieger-Produktionen. Ian Astbury gewinnt einen Preis als Jim-Morrison-Lookalike, aber versucht ansonsten nicht ernsthaft, Morrison zu kopieren, sicher eine gute Entscheidung. Riders on the storm -- performing the music of The Doors. Das ist, was sie tun.

Just a little bit harder

Nachtrag. Auf den Tag genau 37 Jahre nach ihrer Protagonistin steht Marion la Marché auf der Bühne der Jahrhunderthalle. Ihre Impersonifizierung von Janis Joplin ist überzeugend, das Stage-Acting trägt wesentliche Züge von Janis' Habitus. Janis Joplin gab am 12. April 1969 ihr einziges Konzert in Deutschland.
Frankfurter Rundschau, Darmstädter Echo, Mittelhessische Zeitung. www.janisjoplin-show.de.

Sonntag, 23. April 2006

Zitat des Abends (2)

Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch.

Rockformation Diskokugel

Zitat des Abends

Die Wahrheit steht auf keinem T-Shirt.

Rockformation Diskokugel

Montag, 17. April 2006

Von der Technik abgeholt

Also, was meine Freundin Bianca und ihre Kuh Buntu betrifft, die zwei sind ja technikmäßig sowas von zuhause abgeholt, man kann sich schon gar nicht mehr vorstellen, wie Kühe und Menschen eigentlich früher zusammengelebt haben.
Aber wie ist das, wenn man von der Technik abgeholt wird? Muß man sie bestellen oder kommt sie einfach vorbei? Und wer holt einen ab? Klingelt es and der Tür und dieser Herr steht davor?

Freitag, 14. April 2006

Samuel Beckett zum 100. Geburtstag

Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen.

Samuel Beckett

Sonntag, 9. April 2006

Die Erforschung des menschlichen Gnoms

Meine Freudin Bianca sagt, sie hat jetzt auch Wehlan. Und zwar kunter Buntu, nein, unter Kubuntu. Sie sagt, das ist wie Ubuntu, nur ohne Gnome.
Ich hatte auch mal Gnome. Die haben unter dem Bett gewohnt, und jede Nacht einen Heidenlärm veranstaltet. Ich glaube, sie hatten jede Nacht eine Party oder so. Ich war immer total fertig. Dann sind sie irgenwann ausgezogen, ich glaube, sie wohnen jetzt im Garten. Heute geht es mir viel besser.
Mann, bin ich froh, daß ich keine Gnome hab. Und kein Lanweh.

Dienstag, 4. April 2006

Gut aufgestellt: Bullshitting für den Hausgebrauch

Meine Lieblings-Radiosendung "Der Tag" (Links siehe rechts) befaßte sich kürzlich mit dem Phänomen des Bullshittings. Das produzieren von Bullshit, im Deutschen am treffendsten mit Humbug oder Dampfplauderei übersetzt, gehört inzwischen zu einer der Schlüsselqualifikationen der deutschen Leitkultur. Ich zitiere hier illegalerweise einige Ausschnitte aus dieser wahrhaft grandiosen Sendung.
Dem geneigten Hörer mag der Do-It-Yourself-Kurs für den Hausgebrauch erste eigene Schritte in Richtung autonomen Bullshittings ermöglichen. Einige Beispiele aus der aktuellen Poitik können durchaus motivierend wirken. Höchstleistungen wie die vom Stoiber-Edmund müssen für den Laien jedoch dauerhaft jenseits des Erreichbaren liegen. Authentischer Zugang zur Materie eben.
Dem schließe ich ein Zitat der "Tag"-Redaktion an, der hiermit meine ausdrückliche Anerkennung gilt: "Es reicht nicht aus, keine Gedanken zu haben. Man muß auch noch den Mut besitzen, sie nicht zu äußern."

Montag, 3. April 2006

Schule muß seine Türen öffnen!

Auf dem Weg zu Arbeit habe ich ein Radiointerview mit dem Leiter des Instituts für empirische pädagogische Forschung in Koblenz-Landau gehört. Zitat:
"Schule muß seine Türen öffnen, […] wenn wir vermeiden wollen, daß wir in Zukunft nicht noch mehr Strafe zahlen."
Ja! möchte man ihm entgegenrufen, und immer wieder ja, ja! Der Schule muß ganz dringend seine Türen öffnen, damit in Zukunft bloß nicht niemals mehr wieder keine solchen schlimmen Fehler nicht vermieden werden können! Keinesfalls! Ja!