Freitag, 30. März 2007

Wenn ich den Tee seh

Es geht aufwärts im Büro. Wir haben wieder eine Teekanne. Siehe auch: Im Teesee.

Eine wichtige Information kommuniziert gerade Kalina:

Eine für Arbeitnehmer ganz wichtige Entscheidung hat das Sozialgericht in Dortmund getroffen:

"Wer während der Arbeit einschläft, vom Bürostuhl fällt und sich dabei verletzt, hat dann einen Arbeitsunfall erlitten, wenn er infolge betrieblicher Überarbeitung vom Schlaf übermannt worden ist."
(Sozialgericht Dortmund S 36 U 294 / 97 ).

Endlich…

Weitere Links: http://www.schlaf.de/

Donnerstag, 29. März 2007

Tschüß Alice!

Achherrje, Hansenet hat AOL eingekauft, und jetzt verseuchen sie ihr eigenes schlankes Anbieterkonzept mit diesem Portalmist, den schon seit fünf Jahren keiner mehr sehen mag. Das Erfrischende an Hansenet war bislang, daß sie einfach einen Zugang zur Verfügung stellten und es dann dem Nutzer selbst überließen, welches Internetangebot er damit nutzte. Welchem Nutzer kann man heute noch weismachen, die bunte Werbeseite seines Anbieters sei "sein persönliches Portal ins Internet"? Mein Portal ins Internet stelle ich mir so vor: Eine Tür. Man macht sie auf und geht durch. Sonst nichts. Wer bitte will beim Öffnen seines Browsers als erstes eine Tchibo-Werbung für Unterhosen sehen?

Okay, sieht so aus als würden die grade ihr Alleinstellungsmerkmal verspielen. Tschüß Alice…

Mittwoch, 28. März 2007

Kehrniewiedersteg

Gesehen von Andreas, damals in Hamburg im Oktober 2005.

Sonntag, 25. März 2007

Der Elton wird heut sechzig

Ser Elton

Sir Elton John wird heute sechzig. Ich weiß es auch nur, weil Volker heute seine Sendung darüber macht.

Das Bild stammt übrigens von hier.

Eine neue Zeit bricht an

Es ist kurz nach acht auf der Uhr, und auf meinem Balkon ist es hell! Wir sehen besseren Zeiten entgegen, soviel ist klar!

Freitag, 23. März 2007

Kritik an einer Kritik der Zukunft

Der folgende Kommentar bezieht sich auf meine Empfehlung der ZDF-Reportage 2057 - Unser Leben in der Zukunft. Ich habe den Fehler begangen, einigen Freunden diese Sendung zu empfehlen, ohne sie zuvor selbst angesehen zu haben, in der irrigen Annahme, das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen würde seinem Bildungsauftrag ordentlich gerecht.

Meingott, ich habe gerade die ersten beiden Teile dieser Reportage im Internet angeschaut, und ich bin schockiert. Dies ist nicht gerade ein Beispiel für gute Wissenschaftsreportage. Ich entschuldige mich hiermit für den Hinweis auf diese unsägliche "Edutainment"-Sendung und rufe hiermit jeden von Euch dazu auf, Euren Fernseher in den Keller zu stellen und abzumelden (was ich selbst im übrigen vor Jahren schon getan habe, nicht ohne Grund, wie ich jetzt sehe).

Was man in dieser "Dokumentationsreihe" zu sehen bekommt ist keine Reportage, nicht einmal im Licht einer hypothetischen Projektion in die Zukunft. Etwa die Hälfte dieser Sendung besteht aus einer fiktiven Handlung, die inszinatorisch und schauspielerisch aus einer Science-Fiction-Serie des vergangenen Jahrhunderts entnommen scheint, so etwas wie "Raumschiff Enterprise" oder schlimmer noch, einem der furchtbaren Rip-Offs dieser immerhin noch stilbildenden Serie. Die dort dargestellte Handlung gehört zum hanebüchensten an Zukunftsprojektion, was ich seit langem gesehen habe: eine direkte und erstaunlich einfühlungslose Extrapolation der heutigen Verhältnisse fünfzig Jahre in die Zukunft (etwa was das Gesundheitssystem oder die Medien betrifft). Daß in fünfzig Jahren Verhältnisse herrschen, die eine phantasielose Fortschreibung dessen sind, was wir heute beobachten, das kann wirklich nur ein paar stockkonservativen Fernsehautoren einfallen. Hätten sie Ihren Auftrag ernstgenommen, über zukünftige Forschung zu informieren, so hätten sie den interviewten Forschern erlaubt, ihre eigenen Ansichten der Zukunft zu beschreiben. Doch anscheinend muß die fernsehkompatible Zukunft dem primitiven Soap-Opera-Schema einer Raumschiff-Enterprise-Folge genügen, um sendefähig zu sein. Ich hoffe doch sehr, daß dieser Umstand mehr über das verdrehte Urteilsvermögen der Autoren aussagt als über ihr Publikum.
Die neben der überflüssigen Rahmenhandlung zusätzlich noch auftretende Moderation heischt bemüht um Zuschaueraufmerksamkeit, indem der Buchautor Frank Schätzing (in einer aufdringlichen Einblendung hartnäckig als "Wissenschaftsautor" betitelt) als Fernsehmoderator auftritt, um dem ganzen eine Art pseudowissenschaftlicher Autorisation zu verleihen. Wer ist dieser Mensch? Ich zitiere kurz aus der entsprechenden Wikipedia-Seite: "Frank Schätzing studierte Kommunikation und war lange in der Werbebranche als Creative Director tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer der von ihm mitbegründeten Kölner Werbeagentur Intevi." Ist dieser Mann qualifiziert, durch eine Sendung zu führen, die den Anspruch hat, die Zukunft der Forschng für die nächsten fünfzig Jahre darzustellen? Wohl kaum. Frank Schätzing ist ein erfolgreicher Autor der Belletristik, und sein literarisches Werk gehört in den Bereich der Wissenschaftsfiktion. Daß zwischen Fiktion und Wissenschaft ein Unterschied besteht sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein, der Schätzings Bestseller "Der Schwarm" gelesen hat. Dieses Buch hat praktisch nichts mit Wissenschaft zu tun, aber dafür viel mit Fiktion, und ausgesprochen viel mit Marketing. Schätzing ist ein Schriftsteller, der seine Texte sehr gekonnt dem Geschmack und den Leseerwartungen seines Publikums anpaßt und dessen Bücher dementsprechend reißenden Absatz finden, doch mit Wissenschaft hat das wenig zu tun. Nicht einmal in Themen der Wissenschaftsethik oder Wissenschaftskritik, die immer Teil der Auseinandersetzung mit der Zukunft sein müssen, (die hier aber leider gänzlich fehlen), läßt seine Arbeit besondere Kompetenz vermuten (ganz im Gegensatz zur der solcher Vorgänger in seinem Genre wie Isaac Asimov oder Philip K. Dick, in dessen Nachfolge er sich vermutlich gerne sehen würde).

Das beste, was man über diese Fernsehreportage sagen kann ist, daß die Zwischenspiele realer Reportagen aus der Gegenwart, die scheinbar mehr als geduldetes notwendiges Füllmaterial für die phantasielose fiktive Rahmenhandlung dienen, wenigstens Bestandteile realer Wissenschaft vermitteln. Die Reportage über Asimo spiegelt immerhin in Ansätzen die realen Forschungsgegenstände wider, auch wenn man sich wahrhaft wünschte, die Fernsehmacher hätten den Großteil der Sendung dazu genutzt, die Zuschauer über das zu informieren, was tatsächlich Gegenstand der Forschung in den kommenden fünfzig Jahren sein wird, anstatt sie mit einer Soap-Opera vollzustopfen, die den übermäßigen Konsum absurder Vorabendserien wie "Emergency Room" und "X-Factor" erkennen läßt.

Mit dieser Produktion hat sich das öffentliche rechtliche Fernsehen (das immerhin einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat) einmal mehr selbst ins Aus gespielt. Die Verquickung von Information und Fiktion in einer nicht mehr nachvollziehbaren Weise ist für jeden seriösen Redakteur unverzeihlich. Die Ausstrahlung dieser Sendung läßt den Schluß zu, daß es sich beim Zweiten Deutschen Fernsehen um keinen seriösen Sender (mehr) handelt.

Also kurz zusammengefaßt: Schaut Euch die Reportage ruhig an. In den Teilen, in denen die furchtbare Rahmenhandlung läuft, geht reinen Gewissens pinkeln oder Bier aus dem Keller holen, oder wenn Ihr nichts besseres zu tun wißt, schaltet den Ton ab und nutzt die Ruhe für ein kleines Nickerchen. Schaut Euch die wenigen realen Reportagen an, aber erwartet nicht, dabei allzuviel zu erfahren, denn das Fernsehen von heute scheint die Befürchtung zu haben, daß Zuschauer durch zuviel Information an einem Stück bleibende Schäden davontragen.

(Link)

Donnerstag, 22. März 2007

Handbuch für die Welt

Am 20. April erscheint das neue Fehlfarben-Album Handbuch für die Welt. Die erste Radiopromo ist mehr als eingängig und läßt Gutes für den Musikfrühling erhoffen. Ab 20. Mai folgt die zugehörige Tour.

(fehlfarben.com)

Roboter mit Menschenkenntnis

Und da sage noch einmal jemand, Maschinen sein dumm. Hondas kleiner Roboter Asimo, angewiesen, sich auf die grüne Flasche zuzubewegen, tut wie geheißen und macht sich auf den Weg -- in Richtung der nervigen hageren Filmtussi im grünen T-Shirt.

Zu sehen am Wochenende im Fernsehen, vermutlich aber ohne die betreffende Szene.

(Link)

Mittwoch, 14. März 2007

Wie oft?


Wie oft mußt Du vor die Wand laufen, bis der Himmel sich auftut?

Die Flowerpornoes haben, nachdem es sie nun wieder gibt, eine neue Platte herausgebracht. Einen Link zu den Tourdaten findet Ihr rechts in meiner Linkleiste.

Donnerstag, 8. März 2007

Do you remember?

Die Lösung war natürlich Kayleigh. Ein großer Song aus den 80ern, aber kein so großes Video. Das dachten sich auch diese Herren hier.

Mittwoch, 7. März 2007

Aller Anfang ist schwer (4)

Wo Ihr gerade in meiner Abwesenheit so schön dabei seid, Liedanfänge zu diskutieren, die Auflösung des letzten Schneeseerätsels war natürlich "Like a Rolling Stone" vom Bob. Der Papst und Andreas haben's beide geraten und bekommen dafür von mir je einen rollenden Stein; erinnert mich dran, Jungs, wenn wir uns das nächste mal sehen, dann such ich Euch einen. Das Lied schwimmt für Euch auch wieder im Liedersee.

Passend zum Thema hier der nächste Teil unserer Reihe Spaß mit GIF-Animationen. Heute: Sisyphos.

Und ein neues Rätsel gibt's auch: Erinnert Ihr Euch noch, welches Lied mit diesen Worten anfängt?

Do you remember?

Googeln güldet nicht.